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Mully-Children-Projekt PDF Drucken

 

Seit 1997 unterstützt die Grundschule Poltringen die Mully Children’s Family, eine gemeinnützige, unpolitische und regierungsunabhängige christliche Organisation und in Kenia registriert als Wohltätigkeitsverein. Die Gründer sind Charles und Esther Mully. Sie waren eine reiche Familie , die die Not der Kinder, die in schlechten Verhältnissen leben, berührt hat. Herr Mullys Auto wurde 1986 in Nairobi von Straßenkindern gestohlen, als er das Auto geparkt hatte, um einen Geschäftstermin wahrzunehmen. Dieses Ereignis wurde zu einem Wendepunkt in seinem Leben. Charles Mully, der damals  ein erfolgreicher Geschäftsmann war, gab sein früheres Wohnhaus auf, wo er mit seiner Frau und seinen acht Kindern gelebt hatte, und widmete all sein Geld und seinen weiteren Besitz dem Wohl der armen und verzweifelten Straßenkinder Kenias. Am 17. November 1989 gründete er das Heim, das zu einem der größten Heime des Landes wurde. In den letzten 16 Jahren wurden viele Kinder erfolgreich aufgenommen und konnten einen Schulabschluss machen. Momentan beherbergen die Heime über 830 Kinder zwischen 0 – 25 Jahren, sowohl Mädchen als auch Jungen.

Die MCF kümmert sich um folgende Kinder:

  • Straßenkinder
  • Waisenkinder aus Kindergefängnissen und staatl. Erziehungsanstalten
  • arbeitende Kinder
  • mittellose Kinder
  • körperbehinderte Kinder
  • sehr junge Mütter, HIV- infizierte Kinder und AIDS-Waisen.

Die MCF verteilt sich auf 4 Standorte:

E l d o r e t: Dort wurde das 1. Heim gegründet. Es beherbergt ca.100 Kleinkinder im Alter von 1 Woche bis 9 Jahre.

N d a l a n i: Das Kinderdorf  liegt am Thika, einem der größten Flüsse Kenias und ist deshalb sehr geeignet für Landwirtschaft und Gartenbau. Ausgestattet mit Schulen, Werkstätten und einer kleinen Krankenstation wohnen in Ndalani über 500 Kinder, die ca. 10 Jahre und älter sind.

Y a t t a : Dort befindet sich ein Kinderdorf auf einem Landstrich, durch das der Fluss Athi fließt. Yatta beherbergt Straßenmädchen, junge Mütter, ehemalige Prostituierte und missbrauchte Mädchen. Sie werden dort geschult und ausgebildet in Berufen wie Schneiderei, Friseurhandwerk, Maniküre und Pediküre, Schreinerei, Metallhandwerk, Catering etc. Außerdem werden ihnen Kenntnisse über Säuglingspflege, Gesundheitslehre und Haushaltsführung vermittelt. Zur Einrichtung dort gehört auch ein Krankenhaus.

N a i r o b i: Dort befindet sich das Verwaltungsgebäude des Projekts. Dazu gehört ein Haus mit Unterkunftsmöglichkeiten für Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mullychildrensfamily.org